- Fachbeitrag
Bisherige Bestmarke von 2024 weit übertroffen
Messebericht Logimat in Stuttgart
Die Nettoausstellungsfläche wuchs auf 68.969 Quadratmeter. Besonders deutlich fiel der internationale Charakter der Messe auf. Von den 37 Prozent ausländischen Ausstellern kam jeder fünfte aus Übersee oder Asien. Auch die Besucherzahlen waren mit 69.856 Fachbesuchern so hoch wie nie. Rund 26,7 Prozent kamen aus dem Ausland. Auffällig war die hohe Qualität des Publikums. Nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstituts Wissler & Partner waren 56 Prozent der Besucher Entscheider. Mehr als ein Drittel reiste mit konkreten Investitionsabsichten an. Jeder Vierte gab an, auf der Messe Aufträge zu vergeben oder unmittelbar danach Abschlüsse geplant zu haben.
Damit ist die Logimat die Arbeitsmesse mit konkretem Geschäftsnutzen. Viele Unternehmen schlossen auf der Messe Verträge oder stategische Partnerschaften. So verkündete der norwegische Sensorhersteller Sonair AS den ersten Einsatz seines prämierten ADAR-Sensors in einem autonomen Roboter. Wiferion schloss mit dem chinesischen Unternehmen Seer Robotics eine Vereinbarung über induktive Roboter-Ladetechnik. Zudem vereinbarten die Brabender Group und PTV Logistics eine Partnerschaft, während Syncore und das KI-Robotik-Unternehmen Sereact den Rollout von 100 KI-gesteuerten Robotersystemen ankündigten.
Inhaltlich prägten vor allem Automatisierung und Robotik das Bild. Fahrerlose Transportfahrzeuge und Roboter waren bei mehr als einem Viertel der Aussteller vertreten. Stark nahm auch die humanoide Robotik zu. Mehrere Firmen präsentierten erste Anwendungen in realitätsnahen intralogistischen Szenarien. Ergänzt wurde dies durch Fachvorträge und Studien. Formate wie Young Innovators, ein Start-up-Wettbewerb und der Logimat CareerDay rückten junge Unternehmen und Fachkräfte gezielt in den Fokus.
Text: Logimat




