• Fachbeitrag

Gesundheitsprävention mit dem passenden Gehörschutz

Lärmbedingte Hörschäden sind oft irreversibel und entwickeln sich schleichend. Trotz der offensichtlichen Gefahr wird der Gehörschutz im Arbeitsalltag häufig durch Fehlbedienung oder falsche Produktauswahl unwirksam. Dabei entscheiden nicht nur der SNR-Wert, der die durchschnittliche Schalldämmung eines Ohrenschutzes beschreibt, sondern vor allem der korrekte Sitz und der Tragekomfort über den tatsächlichen Schutz. Mit ergonomischen Lösungen und einer gezielten Auswahl wird die Sicherheit am Arbeitsplatz messbar maximiert.

Unverzichtbar in lauten Arbeitsumgebungen: der Gehörschutz.

Richtig anwenden, Schutzwirkung im Arbeitsalltag sichern

Lärmbelastung zählt in vielen Arbeitsbereichen zu den häufigsten Ursachen für dauerhafte Hörschäden. Da sich Hörverluste meist schleichend entwickeln, bleiben sie oft (zu) lange unentdeckt – bis es zu spät ist, weil sie nicht mehr rückgängig gemacht werden können. So ist ein konsequent getragener und korrekt angewendeter Gehörschutz entscheidend. Dennoch wird die tatsächliche Schutzwirkung im Arbeitsalltag häufig durch Anwendungsfehler oder eine ungeeignete Produktauswahl beeinträchtigt. Im schlimmsten Fall empfinden die Mitarbeiter den zur Verfügung gestellten Gehörschutz als untauglich und womöglich noch unbequem, weshalb sie trotz aller Gefahren durch Lärm ganz auf das Tragen des Gehörschutzes verzichten.

Auf den richtigen Sitz kommt es an
Zu den häufigsten Fehlern zählen nicht korrekt eingesetzte Gehörschutzstöpsel, unvollständig anliegende Kapseln oder das kurzzeitige Abnehmen des Gehörschutzes während lärmintensiver Tätigkeiten. Bereits wenige Minuten ohne Schutz können die tägliche Lärmbelastung deutlich erhöhen. Auch Undichtigkeiten oder eine ungeeignete Größe können die tatsächliche Dämmleistung erheblich verringern. Hin und wieder den korrekten Sitz zu überprüfen, mag zwar anfangs lästig sein, doch es wird schnell zur Routine.

Die Schalldämmung ist entscheidend
Ebenso wichtig ist die richtige Auswahl des Gehörschutzes hinsichtlich der Schalldämmung. Der SNR-Wert beschreibt die durchschnittliche Schalldämmung eines Gehörschutzes in Dezibel und wird unter standardisierten Laborbedingungen ermittelt. In der Praxis hängt die tatsächliche Schutzwirkung jedoch maßgeblich vom korrekten Sitz ab. Gleichzeitig ist nicht immer der höchstmögliche Dämmwert die beste Wahl: Ein zu niedriger SNR-Wert schützt nicht ausreichend, ein zu hoher kann Warnsignale oder Zurufe überdecken. Entscheidend ist daher ein Gehörschutz, dessen Dämmleistung auf die jeweilige Lärmbelastung abgestimmt ist. Eine ergonomische Konstruktion unterstützt dabei den sicheren Sitz und fördert das konsequente Tragen.

Vielfältige Varanten für jeden Einsatzbereich
Für unterschiedliche Anforderungen bieten die Serien Mute Defender und Mute Plugs von Nitras passende Lösungen. Ein Beispiel ist der 9204 // Mute Plugs Gehörschutzbügel nach EN 352-2. Seine weichen, anpassungsfähigen PU-Gehörschutzstöpsel sorgen für hohen Tragekomfort und ein geringes Druckempfinden.

Dank ihrer langsamen Rückverformung lassen sie sich leicht einsetzen und dringen nicht zu tief in den Gehörgang ein. Der Bügel kann bei Nichtgebrauch bequem um den Hals getragen werden und eignet sich damit besonders für Arbeitsbereiche mit wechselnder Lärmbelastung. Die austauschbaren Gehörschutzstöpsel unterstützen zudem eine hygienische Nutzung. Mit einem SNR-Wert von 24 dB bietet der Gehörschutzbügel eine ausgewogene Dämmleistung für zahlreiche Anwendungen, bei denen Schutz, Komfort und Flexibilität gleichermaßen gefragt sind.

Text und Fotos: Nitras