- Fachbeitrag
Skytanking setzt auf PSA- und Multinormkleidung von Fristads
Sicherheit ist der beste Treibstoff
Am Flughafen Köln/Bonn sorgt Skytanking dafür, dass Flugzeuge sicher und pünktlich starten können. Genauso wichtig wie die Betankung ist der Schutz der Menschen, die diese Aufgabe übernehmen. Deshalb setzt Skytanking auf PSA- und Multinormkleidung von Fristads, die Sicherheit, Komfort und Beweglichkeit vereint.
„Mit Konzentration und Leidenschaft für die Arbeit ist unser Team tagtäglich am Werk“, sagt Thomas Hampel, General Manager des Köln Bonn Airports und Head of Health, Safety & Environment Northern Europe. Sicherheit stehe im internationalen Umfeld des Flughafenbetriebs immer im Mittelpunkt – auch für die Mitarbeitenden auf dem Rollfeld. Für Chris Michael Chaborski, Head of Operations bei Skytanking, ist klar: „Die PSA-Kleidung schützt unsere Mitarbeitenden täglich – so, wie wir es uns als Betrieb nicht nur wünschen, sondern wie es Teil unseres Markenzeichens ist.“
Skytanking zählt seit 25 Jahren zu den großen Anbietern der Flugzeugbetankung. Das Unternehmen schlägt jährlich mehr als 25 Millionen Kubikmeter Flugkraftstoff um und betankt rund zwei Millionen Flugzeuge – rechnerisch vier pro Minute, also alle 15 Sekunden. Insgesamt ist Skytanking mit mehr als 2.900 Mitarbeitenden an über 100 Flughäfen in 15 Ländern aktiv, unter anderem in Europa, Asien, Afrika und Australien. Zum Portfolio gehören neben der Flugzeugbetankung auch Bodenabfertigung, Lagerung von Flugkraftstoffen, Hydrantenmanagement, Investitionen in Flugkraftstoffanlagen sowie technische Dienstleistungen für Airlines, Flughäfen und Mineralölgesellschaften. Der Flughafen Köln/Bonn, einer der bedeutendsten Verkehrsflughäfen Deutschlands, ist auf eine effektive, zuverlässige und sichere Betankung angewiesen. Tag und Nacht bewegen sich die Skytanking-Profis mit Know-how und Vorsicht über das Gelände. In Dämmerung und Dunkelheit sorgen Reflektoren für Sichtbarkeit; zugleich müssen die Beschäftigten Wind, Wetter, Schmutz, Hitze und potenzielle Explosionsgefahren bewältigen. „Sicherheit, Antistatik, Feuerfestigkeit und Schmutzbeständigkeit sind für uns Key“, sagt Hampel.
Denn auf dem Vorfeld treffen Menschen, Maschinen und sensible Stoffe auf engem Raum zusammen. Warnschutz und Antistatik sind deshalb Mindestanforderungen. Chaborski erläutert: Gute Workwear müsse die Mitarbeitenden sichtbar machen, da in der Bodenabfertigung permanent Bewegung herrsche und Fehler schwere Folgen haben könnten. Hinzu komme der Wunsch nach Feuerfestigkeit – auch dort, wo diese weder durch Vorschriften noch gesetzlich festgelegt sei. Wegen einer möglichen explosionsfähigen Atmosphäre und ungewollter Funkenabgabe durch statische Entladung seien antistatische Eigenschaften ebenfalls unverzichtbar. Fündig wurde Skytanking bei Fristads: Durch die Kombination dunkler Arbeitshosen mit geringerem Warnschutz gemäß DIN EN 20471 und Oberbekleidung mit hohem Warnschutz ließ sich ein sinnvoller Kompromiss zwischen Sichtbarkeit und alltagsbedingter Verschmutzung erzielen.
Die Arbeit selbst ist körperlich fordernd. Jeder Tankvorgang folgt einer präzisen Choreografie. Nachdem der Tankwagen positioniert ist, geht es über Leitern bis zum Flügel, gearbeitet wird kniend, über Kopf und mit schweren Schläuchen, Geräten und Tools. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Kleidung. „Arbeitskleidung muss leicht und ergonomisch sein. Beweglichkeit, Komfort und Praktikabilität waren für uns unverhandelbar“, betont Hampel. Das gilt insbesondere für das häufige Ein- und Aussteigen aus Fahrzeugen sowie für Bewegungen auf Leitern, Tritten und Plattformen. Entscheidend für die Einführung war am Ende das Urteil der Belegschaft. „Die Arbeitskleidung wurde ausschließlich aufgrund des positiven Feedbacks der Mitarbeitenden nach erfolgter Erprobungsphase eingeführt“, berichtet Chaborski. Gegenüber der zuvor genutzten Ausstattung sei die Multinormkleidung von Fristads deutlich angenehmer zu tragen, zeige weniger Verschmutzungsspuren und überzeuge auch durch ein besseres Erscheinungsbild.
Gesucht wurde eine Lösung, die den kritischen Multinormauflagen der Mineralölwirtschaft entspricht und zugleich ergonomischen, modischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Dunkle Kleidungsstücke seien in Reinigung und Pflege zwar praktischer, erschwerten aber das Erreichen hoher Warnschutzklassen. Zudem werde Schutzkleidung von Beschäftigten oft als auferlegte Hürde empfunden. Umso wichtiger sei eine Ausstattung, die gern getragen werde und nicht als notwendiges Übel gelte. Nach den Erfahrungen von Skytanking zahlt sich das aus. Der gestiegene Tragekomfort erhöhe Motivation und Effizienz; zugleich profitierten Haltbarkeit und Verschleißverhalten, etwa bei der Reinigung. Die Kleidung werde intern als modisch, dank Stretch als leicht und locker sowie im Preis-Leistungs-Verhältnis als ausgewogen beschrieben.
Auch bei der Beschaffung spielen Werte eine Rolle. Skytanking verweist auf die UN-Menschenrechtscharta, insbesondere Artikel 22, der das Recht auf Arbeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen schützt. Produktionsstätten im Mittleren Osten einschließlich der Türkei sowie in Zentral-, Mittel- und Ostasien kamen nach Unternehmensangaben nicht infrage, da sie auf der UN-Blacklist für Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung und Kinderarbeit stünden. Nachhaltig, umweltbewusst und frei von Ausbeutung beschaffte Arbeitskleidung ist im Code of Conduct verankert. Damit erfülle das Unternehmen bereits die Pflichten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, obwohl hierfür bislang keine gesetzliche Verpflichtung bestehe.
In Köln/Bonn besteht die Ausstattung bis auf die Unterbekleidung überwiegend aus Fristads Multinormbekleidung Flamestat mit inhärentem Flammschutz. Dazu zählen Bund- und Latzhosen, T-Shirts, Longsleeves, Jacken, Fleece-Wear, Mützen und Bandanas. Eingesetzt werden unter anderem die Flamestat High Vis Stretchhose Kl. 1 2162 ATHF, die Stretch-Latzhose Kl. 1 2168 ATHF, das Flamestat T-Shirt Langarm 7072 TFLH, die Fleecejacke 4073 ATF, die High Vis Airtech Jacke Kl. 3 4325 ATHR als wasserdichte, winddichte, atmungsaktive und PFAS-freie Ganzjahresjacke, die Flame High Vis Jacke Kl. 3 4584 FLAM sowie die Flame High Vis Winterjacke Kl. 3 4588 FLAM mit Störlichtbogenschutz ELIM 43 cal, APC 2. Die Kollektion ist in den Warnschutzklassen 1, 2 und 3 erhältlich und verfügt über fluoreszierendes Material.
Damit erfüllt das gewählte Portfolio neben der Flughafenbenutzungsordnung auch Vorgaben aus Arbeitsschutzgesetz, Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung und Betriebssicherheitsverordnung sowie Normen für Warn- und Schutzkleidung und spezielle Anforderungen im Explosionsschutz. Für Skytanking ist klar: Ein scheinbar günstigeres Produkt kann am Ende teurer sein, wenn es schneller verschleißt. Qualität, Sicherheit und Akzeptanz im Team zahlen sich langfristig aus..
Text und Fotos: Fristads Workwear




