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Mips und Dräger gehen Partnerschaft ein

Mit einer neuen Partnerschaft wollen Mips und Dräger die Sicherheitstechnologie für Feuerwehr- und Rettungskräfte weiterentwickeln. Im Fokus der Zusammenarbeit steht die optionale Integration des Mips-Sicherheitssystems in den Dräger HPS SafeGuard, einen modernen Feuerwehr- und Rettungshelm für unterschiedlichste Einsatzszenarien. Nach Angaben der Unternehmen wäre dies der erste Feuerwehrhelm weltweit, der mit der Mips-Technologie ausgestattet wird.

Foto: Mips

Für mehr Sicherheit für Feuerwehr- und Rettungskräfte

Mips gilt als Spezialist für helm-basierte Sicherheitstechnologien und ist vor allem aus den Bereichen Fahrrad-, Motorrad- und Industrieschutzhelme bekannt. Die Technologie wurde entwickelt, um Rotationsbewegungen des Kopfes bei schrägen Aufprallen zu reduzieren. Solche Rotationskräfte gelten als häufige Ursache für Gehirnerschütterungen und schwerere Hirnverletzungen. Herzstück des Systems ist eine reibungsarme Schicht im Inneren des Helms, die sich bei einem Aufprall um wenige Millimeter bewegen kann. Dadurch sollen Kräfte gezielt vom Kopf abgeleitet werden.

Mit der Zusammenarbeit erschließt Mips nun erstmals den Bereich Feuerwehr und Rettungswesen. Dräger bringt dabei seine Erfahrung in der Entwicklung von Kopfschutzsystemen für anspruchsvolle Einsatzbedingungen ein. Feuerwehrleute und Rettungskräfte arbeiten regelmäßig in komplexen und gefährlichen Umgebungen, in denen ein zuverlässiger Schutz der persönlichen Schutzausrüstung entscheidend ist.

„Unsere Mission bei Mips ist es, die Welt zu sichereren Helmen zu führen. Mit Dräger haben wir dafür einen starken Partner gefunden“, erklärt Olof Rylander, Senior Business Developer Safety bei Mips. Die Kooperation ermögliche es, die Technologie in einem Bereich einzusetzen, in dem Sicherheit höchste Priorität habe.
Auch Dräger sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung moderner Feuerwehrhelme. „Der HPS SafeGuard wird der erste Feuerwehrhelm mit integriertem Mips-Sicherheitssystem sein und adressiert damit einen klaren Kundenbedarf nach noch besserem Schutz in anspruchsvollen Feuerwehr- und Rettungseinsätzen“, sagt Markus Lamm, Produktmanager für Feuerwehr- und Rettungshelme bei Dräger.